Textanalyse - Einleitung und Textzusammenfassung: Lückentext

Lückentextübung

Füllen Sie alle Lücken aus und klicken Sie dann auf "Prüfen". Wenn Sie Hilfe brauchen, klicken Sie auf "Tipp" für einen richtigen Buchstaben in der aktuellen Lücke oder auf "[?]" für eine Beschreibung des gesuchten Wortes. Sie verlieren allerdings Punkte, wenn Sie auf diese Hilfen zurückgreifen!

Hinweise zur Übung

Hier ist ein Teil eines Aufsatzes über Kafkas Erzählung "Heimkehr" abgedruckt. Er kann als Beispiel dafür dienen, wie man einen Aufsatz interessant einleiten kann. Wichtig sind dabei die Formulierungen, welche der Verfasser verwendet, um über den Autor, seine Absichten und den Inhalt des Textes zu informieren. Die Lücken dienen vor allem dazu, dass ihr diese Formulierungen intensiver betrachtet und sie grammatisch wieder herstellt. Oft wird nach Präpositionen oder Artikeln bzw. Pronomen gefragt. Häufig müssen auch zwei Wörter in die Lücke eingefüllt werden. Ihr könnt euch aber immer auch einen Tipp geben lassen.
Das Geburtsjahr Franz Kafkas fällt Zeitspanne zwischen 1880 und 1890, ähnliche tragische Gestalten, wie Georg Heym, Georg Trakl und James Joyce geboren worden sind. Gemeinsam ist allen das Unverständnis eine selbstgefällige und engstirnige Welt und ein Leben ständiger Auseinandersetzung Umwelt. Die Erzählung ,,Heimkehr" kann man Ansicht nach nur vor Hintergrund verstehen. Unsicher war Kafka bereits in Kindesalter und Jugendzeit als Jude Heimatstadt Prag. Aber auch innerhalb eigenen Familie konnten sich seine Fähigkeiten nicht entfalten. So sind viele seiner Prosadichtungen Vater-Sohn-Konflikt bestimmt. Auch diese Kurzerzählung dient Dichter dazu, seinen eigenen seelischen Zustand der Entfremdung Vaterhaus durch einen angenommenen Ich-Erzähler zu gestalten. Denn Kafkas Schriften sind Zeugnisse eigenen Lebens. Seine Erkenntnisse hat er gern Form Parabel gekleidet, die die Wahrheit nicht unmittelbar, sondern durch einen analogen Vorgang aus einem anderen Bereich mitteilt.
Erzählung ,,Heimkehr", welche 1920 nach seinem Tode veröffentlicht wurde, schildert Kafka, wie ein Bauernsohn längerer Abwesenheit väterlichen Hof zurückkehrt. Aber dort ist alles fremd, ja unheimlich geworden. Er ist sich nicht Klaren darüber, wie seine Angehörigen aufnehmen werden, und ob er sich bei jemals wieder geborgen fühlen kann. Mut, einfach Tür zu klopfen und einzutreten, findet er nicht. So lauscht er möglichst unauffällig vor verschlossenen Tür, ohne jedoch außer Schlagen einer Uhr, das ihn Kindheit erinnert, etwas zu vernehmen. Immer größer wird sein Gefühl Entfremdung, bis er schließlich die Begegnung Familie nur noch in Gedanken vollzieht.